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Prävention sexualisierte Gewalt

Schutzkonzept SBR Geisberg-Regnitztal

Aktuell ist uns ein großes Anliegen das Thema Prävention Sexualisierter Gewalt. Der Seelsorgebereich will hier übergreifend für seine dazugehörigen Bereiche unterstützen und aufklären. 

Um Kinder und Jugendliche überall dort, wo sie sich aufhalten, vor sexuellem Missbrauch schützen zu können, muss man wissen, wie. Dabei gilt es nicht Kinder „Stark zu machen“, sondern das Umfeld muss achtsam werden und handeln können, damit Täter erst gar keine Anknüpfungspunkte sehen“.
Jede und jeder Einzelne in der Gesellschaft soll sich mit dem Thema auseinandersetzen und aktiv dazu beitragen, sichere Räume für Mädchen und Jungen zu schaffen. Aber insbesondere Menschen, die haupt-oder ehrenamtlich in verschiedensten Gruppierungen mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, müssen gut informiert sein und sehr achtsam und sensibel sein, damit einfach der Schutz „Raum finden kann“.
Die Prävention von sexuellem Missbrauch ist eines der wichtigsten Themen der heutigen Kirche.

So gibt es auch in der Erzdiözese Bamberg es eine eigene Koordinierungstelle für dieses Thema. Man kümmert sich intensiv um Aufklärung und Beratung, Information, Schutzkonzept für die Institutionen der Kirche, und Schulungen für Haupt- und Ehrenamtliche.
Eine wichtige Informationsquelle ist hier https://praevention.erzbistum-bamberg.de 

Konzeptionelles Schulungsangebot zur Prävention Sexualisierte Gewalt

Hauptberufliche des pastoralen oder pädagogischen Personals müssen eine 2-tägige Schulung mit 12 Stunden absolvieren, Hauptberufliche aus anderen Bereichen je nach Arbeitsfeld 6 Stunden und Ehrenamtliche 3 Stunden. Der Bereich der Ehrenamtliche ist sehr groß (Ministrantenbetreuung, Kinderkirche, Familiengottesdienste, Zeltlager usw.). – Jeder der irgendwie mit jungen Leuten zu tun hat, soll sich ebenfalls informieren und am besten eine Schulung für Ehrenamtliche zu diesem Thema machen.

Ansprechpartner und Anlaufstellen

Ansprechperson im Seelsorgebereich Geisberg-Regnitztal:

Frau Ulrike Alt
01 59 / 03 04 13 93
ulrike.alt@erzbistum-bamberg.de

Koordinierungsstelle zur Prävention sexualisierter Gewalt in der Erzdiözese Bamberg

Frau Monika Rudolf und Herr Michael Reisbeck Kleberstraße 28 96047 Bamberg
Tel.Nr.:  09 51 / 5 02 -16 42 oder -16 40
monika.rudolf@erzbistum-bamberg.de
michael.reisbeck@erzbistum-bamberg.de

Weitere wichtige Anlaufstellen:

  • Ansprechpersonen bei Verdachtsfällen des sexuellen Missbrauchs oder von Grenzverletzungen im Bereich der Erzdiözese Bamberg:  Bischöfliche Beauftragte der Erzdiözese Bamberg für die Prüfung von Verdachtsfällen des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger und erwachsener Schutzbefohlener durch Kleriker,
  • Ordensangehörige oder andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst: Frau Eva Hastenteufel-Knörr Ringstraße 31 96117 Memmelsdorf
    Tel.Nr.: 09 51 / 40 73 55 25
     
    Fax: 09 51 / 40 73 552 6
    kanzlei-hastenteufel@t-online.de
  • Notruf bei sexualisierter Gewalt Ansprechpartnerinnen: Ute Staufer, Marlies Fischer Heiliggrabstraße 14 96052 Bamberg Tel.Nr.:  09 51 / 98 68 7-30
    notruf@skf-bamberg.de Internet: www.skf-bamberg.de
  • Caritas Beratungshaus Geyerswörth Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern:  Caritas, Geyerswörthstraße 2 96047 Bamberg
    Tel.Nr.: 09 51 / 2 99 57 30 

    erziehungsberatung.bamberg@caritas-bamberg-forchheim.de

Schutzkonzept Seelsorgebereich Geisberg-Regnitztal

Das folgende institutionelle Schutzkonzept (siehe im Anhang unten) entstand im Rahmen der erlassenen Rahmenordnung „Prävention gegen sexualisierte Gewalt an Minderjährigen und erwachsenen Schutz- und Hilfsbedürftigen“ der Deutschen Bischofskonferenz aus dem Jahr 2019. Diese erteilt den wesentlichen Auftrag zur Erstellung eigener institutioneller Schutzkonzepte. Es entsteht also eine Handreichung, die dabei helfen soll, Kinder, Jugendliche und erwachsene schutz- und hilfsbedürftige Menschen zu betreuen, zu begleiten, zu leiten, zu schulen. Diese dabei entstehende Handlungssicherheit soll ehrenamtlich Tätigen wie hauptberuflich tätigen Personen im Seelsorgebereich gleichermaßen zu Gute kommen.